Warme Sommerabende sind schön – schlechter Schlaf wegen der Hitze aber nicht. Viele Menschen liegen nachts wach, schlafen unruhig oder wachen erschöpft auf. Die gute Nachricht: Mit den richtigen Naturmaterialien und ein paar einfachen Gewohnheiten schläfst du auch im Sommer erholsam. Hier sind fünf Tipps, die wirklich helfen.
Tipp 1: Die richtige Bettwäsche für heiße Nächte
Synthetische Bettwäsche staut Wärme und Feuchtigkeit – genau das Gegenteil von dem, was du im Sommer brauchst. Musselin-Bettwäsche aus 100% Baumwolle ist die bessere Wahl: extrem atmungsaktiv, feuchtigkeitsregulierend und hauchdünn.
Das Besondere an Musselin: Er wird mit jeder Wäsche weicher – nicht rauer. Und die offene Gitterstruktur sorgt dafür, dass die Luft zirkuliert, auch wenn es draußen 30°C hat.
→ Mehr: Musselin Bettwäsche – was ist das und warum ist sie so besonders?
Tipp 2: Lavendelduft als Einschlafhilfe
Im Sommer fällt das Abschalten oft schwerer – der Kopf ist noch aktiv, es ist noch hell, der Körper noch aufgeheizt. Lavendel kann dabei helfen: Der Duft ist von der EU offiziell als traditionelles Pflanzenheilmittel anerkannt und unterstützt das natürliche Einschlafen.
Ein Lavendelkissen neben dem Kopfkissen reicht – die Mikroverkapselungen setzen den Duft bei jeder Bewegung sanft frei, die ganze Nacht.
→ Mehr: Lavendel & Schlaf – was die Forschung sagt
Tipp 3: Schlafzimmer konsequent kühlen
Die optimale Schlaftemperatur liegt zwischen 16 und 18°C. Im Sommer bedeutet das:
- Tagsüber Rollläden/Vorhänge geschlossen halten – verhindert Aufheizen
- Abends lüften – sobald die Außentemperatur sinkt, Fenster auf
- Nachts: Wenn möglich Durchzug erzeugen – kurz, gezielt, dann wieder schließen
Naturmaterialien wie Schafschurwolle regulieren die Körpertemperatur zusätzlich von innen – sie nehmen Feuchtigkeit auf und geben sie kontrolliert wieder ab.
Tipp 4: Kräuterkissen für das Abendritual
Wer abends schwer abschalten kann, profitiert von einem festen Abendritual. Ein Kräuterkissen mit Brennnessel, Lavendel, Ringelblume und Kamille schafft genau diesen Anker: Der vertraute Duft signalisiert dem Körper – es ist Zeit zum Loslassen.
Die Kräuter sind als Mikroverkapselungen direkt im Bezug eingearbeitet und geben ihren Duft sanft und anhaltend frei.
→ Mehr: Brennnessel, Lavendel, Ringelblume & Kamille – die Schlafkräuter im Überblick
Tipp 5: Feste Schlafzeiten – auch im Sommer
Lange Abende verleiten dazu, später ins Bett zu gehen – und damit den Schlafrhythmus zu verschieben. Der Körper liebt aber Regelmäßigkeit: Wer jeden Tag zur gleichen Zeit schläft und aufsteht, schläft schneller ein und wacht erholter auf.
Tipp: Schon 20 Minuten früher ins Bett gehen als gewohnt – das reicht oft, um einen spürbaren Unterschied zu machen.
Fazit
Besser schlafen im Sommer ist keine Frage des Glücks – sondern der richtigen Materialien und Gewohnheiten. Atmungsaktive Bettwäsche, natürliche Düfte und ein kühles Schlafzimmer machen den größten Unterschied. Ganz ohne Chemie, ganz ohne Tabletten.
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